Unsere Fremde

Der Film erzählt die Geschichte zweier Frauen zwischen zwei Kulturen, zwei Ländern, Frankreich und der Stadt Bobo Dioulasso in Burkina Faso. Aber es geht auch um die Probleme, die in Mischehen entstehen, um Adoption und die Bedeutung von willkürlich zerissenen Familienbanden. Mutter und Tochter, die in diesem Fall getrennt worden sind, versuchen sich und die „Andere“ wiederzufinden. Durch parallele Schnitt-Montage erfahren wir bald, wer wen und aus welchem Grund sucht. Sechs Sequenzen zur Anwahl. Auslieferung FWU für EZEF.

Didaktische Hinweise:
Der Film eignet sich für die schulische Bildungsarbeit (Sek. II), wie für die interkulturelle Erwachsenenbildung (insbesondere für interkulturelle Fragestellungen, bzw: einen Kontext, in dem Idenditätsfragen eine Rolle spielen). Der ganze Film kreist um existentielle Fragen. Es geht um Idendität, Zugehörigkeit und Fremdheit; Probleme und Fragen, denen sich die Protagonistinnen in unterschiedlicher Form gegenübergestellt sehen, teils freiwillig, teils unfreiwillig: „Woher komme ich?“, „Wer bin ich?“, „Zu welcher Familie gehöre ich – und warum?“, „Zu welcher Kultur gehöre ich – und warum?“. Zum Shop.