„Nach der Revolution“ – der erste Kinofilm zum arabischen Frühling!

FBW_wertvollMahmoud ist einer der Reiter, die am 2. Februar 2011, aufgehetzt von Mubaraks Regime, auf dem Tahrir-Platz die jungen Revolutionäre angreifen. Die Folge ist, dass Mahmoud in seiner Nachbarschaft in der Nähe der Pyramiden als Verräter der Revolution geächtet wird.

 

Doch dann lernt er Reem kennen, eine junge, moderne Ägypterin, die kurz vor ihrer Scheidung steht und in der Werbebranche arbeitet. Sie ist eine Revolutionärin, die für die Rechte der Frauen eintritt und in einer wohlhabenden Gegend in Kairo wohnt. Dass Mahmoud und Reem sich kennenlernen und anfreunden, gleicht einem Wunder, und wird das Leben der beiden von Grund auf verändern …

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„Die Revolution stellt sich gegen eine jahrhundertealte Kultur, die nicht ohne weiteres abstreifbar ist. Der Film mischt sehr geschickt dokumentarische Aufnahmen von den Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz mit Spielfilmaufnahmen und erweckt so einen sehr authenthischen Eindruck. In den Wohnungen laufen im Hintergrund oft die Fernsehbilder vom Tahrir-Platz. Für das Thema des Films ist dies eine einfache aber sehr wirksame filmische Umsetzung: Alle individuellen Entwicklungen, alle Auseinandersetzungen und Diskussionen stehen so im direktem Bezug zu den revolutionären Politisch-gesellschaftlichen Ereignissen. Der Film läßt offen, ob es gelingen wird, auf dem langen Weg des Übergangs tatsächlich die mächtigen alten Strukturen zu überwinden und eine demokratische, gerechtere Gesellschaft zu schaffen.“ Quelle: Institut für Kino und Filmkultur

Hier können Sie sich Unterrichtsmaterial zum Film herunterladen.
Lesen Sie auch das Interview mit dem Politologen Hamed Abdel-Samad, der den Film gesehen hat und selbst auf dem Tahrir-Platz war.