Kolonialmama – Eine Reise in die Vergangenheit

kolonialDer Autor begibt sich auf biografische Spurensuche nach seiner kolonialen Vergangenheit. In Gesprächen mit seiner betagten Mutter, die glücklich und geborgen in Swakopmund, im damaligen ‚Deutsch-Südwest‘, dem heutigen Namibia aufwuchs, entdeckt er die politischen Verstrickungen und persönlichen Verdrängungen dieses dunklen Kapitels deutscher Kolonialgeschichte. Er erfährt auch die genaueren Umstände, unter denen die Familie nach Verlust der Kolonien als Kriegsverbrecher aus Afrika ausgewiesen wird. 8 Kapitel mit Anwahlpunkten. Auslieferung FWU für EZEF.

Didaktische Anmerkungen:
Der Film eignet sich in erster Linie für die Erwachsenenbildung zu folgenden Themenbereichen: Kolonialgeschichte, Pädagogische Biografiearbeit (nicht nur, aber auch in der Bildungsarbeit mit Senioren); Seminare mit ausreisenden oder zurückkehrenden Entwicklungshelfern; vergleichende Medienanalyse, bzw. medienanalytisch oder -kritisch ausgerichtete Seminare, bei denen es (auch) um Filme über das Filmemachen oder aber um Filme aus und über Afrika geht. Fragen für Diskussionen und Gespräche nach der Vorführung des Films sind im 16-seitigen Beiheft aufgeführt. Zum Shop.