Günstige Prognose

Herr K. ist zum wiederholten Mal angeklagt, Kinder sexuell belästigt oder missbraucht zu haben. Keine der Taten konnte ihm bisher nachgewiesen werden. Auch diesmal kommt er mit einer Bewährungsstrafe davon, weil die Psychologin Alexandra ihm eine ‚günstige Prognose‘ attestiert. Sie behandelt Herrn K. und ist überzeugt, dass er nicht pädophil ist. Den Hinweisen aus dem Umfeld von Herrn K. tritt Alexandra daher zunächst engagiert entgegen. Am Ende muss sie erkennen, dass sie sich getäuscht hat. Der spannende Film konstruiert einen Fall, der die Unsicherheit über Schuld und Unschuld in den Mittelpunkt stellt. Ethische Fragen und Argumente unseres Rechtssystems werden damit angesprochen.

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