Gangsterläufer

Als Sohn palästinensischer Flüchtlinge aus dem Libanon lebt der 15-jährige Yehya seit 1990 in Berlin-Neukölln. Yehya fühlt sich als „Boss von der Sonnenallee“ der sich nicht nur beim Gangsterläuferspiel im Kiez unter seinesgleichen zu behaupten weiß. Nach zahlreichen begangenen Delikten landet er mit 17 Jahren, nach einem Raubüberfall, im Gefängnis. Er wird zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Im Gefängnis wird Yehya auch selbst zum Opfer und er beginnt sein Selbst- und Weltbild zu hinterfragen. Zusätzliches Problem: nach seiner Freilassung droht ihm die Abschiebung… Porträt eines Außenseiters  der einen gerechten Platz in der Gesellschaft finden möchte. Zum Shop.