Franz Jägerstätter

Franz Jägerstätters Widerstand gegen den Nationalsozialismus zeigte sich zunächst darin, dass er sich aus dem öffentlichen Leben seiner Gemeinde immer mehr zurückzog, Vergünstigungen durch die NSDAP nicht in Anspruch nahm und nichts für die Partei spendete, obwohl er sonst sehr freigiebig war. 1940 wurden zehn Ortsbewohner, unter ihnen auch Franz Jägerstätter, in einem Brief als Gegner des Nationalsozialismus denunziert. Franz Jägerstätter wurde am 9. August 1943 in das Zuchthaus Brandenburg gebracht und dort ermordet. Seine letzten bewegenden Worte waren: „Besser die Hände gefesselt als der Wille!“

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