Wenn’s drauf ankommt: Zivilcourage

Hinschauen statt wegsehen, wenn andere in Not sind, bedrängt oder bedroht werden – das ist nicht selbstverständlich. Oft fehlt das Wissen darüber, wie man sich situationsgerecht verhalten kann.

Richtig zu handeln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, ist in vielen Situationen schwer einschätzbar. Der Film zeigt anhand von Spielszenen konkrete Alltagsbeispiele und bietet Impulse dazu, welche Handlungsmöglichkeiten und Konfliktlösungsstrategien in verschiedenen Situationen denkbar sind, um zivilcouragiert für andere einzutreten. Eine Expertin gibt Hilfestellung bei der Einordnung des Geschehens und weitere wertvolle Tipps. Umfangreiches Arbeitsmaterial zum Film und zur weiteren vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Zivilcourage ergänzt die Produktion. Hier die DVD kaufen | Hier in der FWU-Mediathek gleich ansehen.

Lernziele:
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards
Die Produktion ist für den Einsatz im Fach Politische Bildung (Sozialkunde, Sozialwissenschaften, Soziologie) und Ethik/Religion geeignet.

Die Schülerinnen und Schüler
– lernen Handlungsmöglichkeiten kennen, um in Not- und Konfliktsituationen richtig reagieren zu können, ohne sich selbst zu gefährden;
– kennen den Unterschied zwischen Hilfe- und Zivilcouragesituationen;
– können die verschiedenen Zivilcouragesituationen unterscheiden und Beispielen zuordnen;
– lernen die Gründe und Hürden kennen, warum Menschen manchmal in Notsituationen nicht eingreifen;
– reflektieren das gezeigte Verhalten von allen Beteiligten in einer Zivilcouragesituation (Täter, Opfer, Helfer etc.) und können wirksame von problematischen Handlungsoptionen unterscheiden;
– üben situationsangemessene Verhaltensweisen ein;
– erfahren die Notwendigkeit von Zivilcourage im täglichen Miteinander;
– erkennen, wie wichtig es ist, für andere – insbesondere für Schwache – einzutreten und bilden dadurch ihr soziales Bewusstsein;
– werden ermutigt zu verantwortungsvollem und solidarischem Handeln;
– stärken dabei ihre Empathiefähigkeit für andere und üben sich im Perspektivenwechsel;
– reflektieren über Wertvorstellungen und haben Grundwerte wie die Achtung der Menschenwürde, Toleranz gegenüber anderen, Gewaltlosigkeit usw. verinnerlicht;
– treten für ihre eigenen Werte und Überzeugungen ein und verteidigen sie.